Rohstoffunabhängigkeit Europas? Diese 5 Gründe sprechen dagegen

von Marko Mähner19. Juni 2024

Der Ukraine-Krieg und die damit verbundene Energiekrise hat Europa die Gefahr einer einseitigen Rohstoffabhängigkeit vor Augen geführt. Doch die Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen ist noch viel tiefgreifender als die von russischem Öl und Gas. Warum die Rohstoffabhängigkeit Europas so schnell nicht überwunden werden dürfte. 

Seltene Erden: Chinas brisante Monopolstellung

China kontrolliert einen Großteil der für die Welt so wichtigen Technologiemetalle und Seltenen Erden. Die kritischen Rohstoffe sind für Zukunftstechnologien absolut essenziell. Ohne sie würde die Menschheit in die technologische Steinzeit zurückfallen. Umso erschreckender ist, wie lange Deutschland und Europa die über Jahrzehnte hinweg entstandene Rohstoffabhängigkeit von China unterschätzt haben. Erst seit einigen Jahren wird aktiv gegengesteuert. Zum Beispiel mit einer europäischen Rohstoffallianz und Milliarden-Fonds zur Rohstoffsicherung

5 Gründe, warum China seine Vormachtstellung behalten dürfte

Doch die Vormachtstellung Chinas bei der Förderung und Verarbeitung von Seltenen Erden ist schwer zu brechen. Gleich 5 Gründe sprechen gegen eine zeitnahe Rohstoffunabhängigkeit.

  1. China hat einen gewaltigen Know-how-Vorsprung. Über Jahrzehnte hinweg hat das Land Expertise bei der Förderung und Verarbeitung von Seltenen Erden und den zughörigen Technologien aufgebaut. Das einzuholen ist für westliche Unternehmen ein Mammutprojekt, das enorme Ressourcen verschlingen würde. 
  2. Die größten abbaubaren Seltenerd-Reserven befinden sich in China. Entsprechend groß sind die langfristigen Förderungskapazitäten des Landes. Zwar gibt es auch in Europa große Vorkommen – man denke etwa an den Mega-Fund in Schweden. Doch wegen langwierigen Genehmigungsverfahren und weiteren Hindernissen können diese nicht zeitnah abgebaut werden. 
  3. Europa kann nicht mit den niedrigen Kosten konkurrieren. Immerhin sind die Arbeitskosten im Reich der Mitte nach wie vor sehr günstig. Hohe Anforderungen an den Arbeitsschutz und strenge Umweltauflagen, wie Sie in Europa umgesetzt werden müssten, würden die Kosten der Seltenerdförderung und -verarbeitung enorm nach oben treiben – und wären schlicht nicht profitabel. 
  4. China kann es sich leisten, „unrentabel“ zu produzieren. Im Zweifel könnte das autoritär geführte Land, in dem Politik und Wirtschaft oft eng verzahnt sind, die ohnehin bereits sehr günstig exportierten Rohstoffe sogar weiter verbilligen. Denn China nutzt die wichtigen Rohstoffe längst selbst für die Entwicklung, Nutzung und den gewinnträchtigen Export von Produkten, die viel weiter hinten in der Wertschöpfungskette liegen – von Windkraftanlagen bis hin zu Elektroautos. 
  5. China tut alles dafür, seinen Wissensvorsprung zu behalten. Es steht zu erwarten, dass das Land westlichen Bemühungen eine eigene Seltenerdproduktion aufzubauen Steine in den Weg legen wird, wo es nur kann. Das kürzlich erlassene Exportverbot von Technologien zur Seltenerdverarbeitung war nur ein Vorgeschmack dessen, was möglich ist.  

Vielversprechendes Investment in die Versorgungsicherheit 

Die Welt ist auf Strategische Metalle angewiesen. Mit einem Investment in Seltene Erden und Technologiemetalle über das GranValora Sachwertdepot tragen Sie daher aktiv zur Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas bei. Denn gelagert werden sämtliche Rohstoffe in einem hochsicheren Zollfreilager in Frankfurt am Main. Angesichts des rasant wachsenden Bedarfs der zukunftsträchtigen Metalle könnten Sie mit Ihrem Investment mittel- bis langfristig zudem von erheblichen Gewinnen profitieren. 

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