Tiefseebergbau in Norwegen – Pläne ausgesetzt

von Marko Mähner30. April 2025

Als eines der ersten Länder der Welt wollte Norwegen den Tiefseebergbau erlauben. Immerhin lagern im arktischen Ozean gigantische Rohstoffvorkommen – darunter viele „kritische Rohstoffe“ wie Seltene Erden. Doch aus den Plänen wird vorerst nichts. Wie so oft, wenn es um die Förderung von Bodenschätzen auf europäischem Gebiet geht. 

Doch keine Seltenen Erden aus der Tiefsee

Unter der Erde Norwegens schlummern gewaltige Schätze – unter anderem das wohl größte Vorkommen Seltener Erden in Europa. Und auch weit vor der Küste des Landes, tief unten auf dem Meeresgrund, befinden sich wertvolle Bodenschätze, die geborgen werden könnten. Vorausgesetzt, es würden die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen. Tatsächlich sah es eine Zeit lang so aus, als würde Norwegen hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Als eines der ersten Länder überhaupt wollte die Regierung des skandinavischen Landes den Weg freimachen für den kommerziellen Abbau von Rohstoffen aus der arktischen Tiefsee, wo unter anderem begehrte Seltene Erden wie Neodym, Dysprosium und Yttrium lagern sollen. 

Jetzt allerdings heißt es: Kommando zurück! Die Pläne wurden vorerst auf Eis gelegt. Offiziell als Zugeständnis an die linke SV-Partei, auf deren Unterstützung die Regierung für den Haushalt 2025 angewiesen war. Aber auch der vehemente Druck durch große Umweltorganisationen wie Greenpeace, und WWF, die – ebenso wie die Europäische Union – Schäden am Ökosystem des arktischen Ozeans befürchteten, war groß. 

Eine für Europa geradezu symptomatische Entwicklung.

Kein Ende der Rohstoff-Abhängigkeit in Sicht

Zwar ist bei der EU längst angekommen, dass die starke Rohstoff-Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden und etlichen Technologiemetallen eine existenzbedrohende Gefahr birgt. Der Weg in die Unabhängigkeit allerdings ist schwer. Neben dem im Westen kaum vorhandenen Know-how sind hohe Umweltstandards und langwierige Genehmigungsverfahren eine der Haupthürden, die den Abbau vielversprechender Lagestätten nicht um Jahre, sondern um Jahrzehnte verzögern. Letzteres zeigt sich gerade erneut am Beispiel Norwegens. An der grundlegenden Abhängigkeit von China dürfte sich daher auch in absehbarer Zukunft nichts ändern. Und dass China Rohstoffe durchaus auch als politisches Druckmittel zu nutzen weiß, stellte das Land in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis. Man denke nur an den kürzlich verhängten Exportstopp in die USA.  

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