Gold-Reserve verstecken – aber richtig

von Marko Mähner

Sie wünschen sich eine kostenlose, möglichst diskrete Lagermöglichkeit für einen Teil Ihrer physischen Gold-Reserve? Dann ist ein gutes Versteck das Mittel der Wahl. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, was ein gutes Gold-Versteck ausmacht und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.

Die Risiken eines Gold-Verstecks

Keine Frage, ob Sie einen Teil Ihrer Gold-Reserve wirklich verstecken möchten, will gut überlegt sein. Immerhin gibt es zwei große Risiken, die mit dieser Methode verbunden sind:

  1. Wird Gold über mehrere Jahre oder Jahrzehnte versteckt, gerät es leicht in Vergessenheit – oder wird irgendwann zufällig gefunden. 
  2. Ist das Versteck nicht sicher oder durchdacht genug, haben Einbrecher leichtes Spiel.

Die gute Nachricht: Beide Risiken lassen sich mit dem richtigen Vorgehen erheblich minimieren.

Das richtige Versteck finden: die Perspektive des Einbrechers

Sei es im Spülkasten, unter der Matratze oder in einem ausgehöhlten Buch: Es gibt Verstecke, die so offensichtlich sind, dass sie den Namen nicht verdienen. Hier werden Langfinger ein Leichtes haben, Ihre Gold-Reserve zu finden. Möchten Sie aus Diskretionsgründen auf einen sichtbaren Tresor verzichten, ist ein gutes Versteck daher unabdingbar.

Was aber zeichnet ein solches eigentlich aus? Die Antwort auf diese Frage fällt leicht, wenn Sie sich für einen Moment in die Perspektive eines Einbrechers versetzen.

  • Einbrecher haben wenig Zeit – ein Einbruch geht meist innerhalb weniger Minuten über die Bühne.
  • Sie möchten keine Aufmerksamkeit erregen – und gehen daher so leise wie möglich vor.
  • Langfinger wollen nicht gesehen werden – und arbeiten daher meist im Verborgenen.

Jeder der genannten Faktoren (viel Zeit, große Aufmerksamkeit, hohe Sichtbarkeit) erhöht die Wahrscheinlichkeit, geschnappt zu werden, um ein Vielfaches.

Einmauern und Vergraben: die Klassiker

Gute Verstecke berücksichtigen mindestens eines, möglichst mehrere dieser Kriterien. Zwei Versteck-Klassiker, die schon seit unzähligen Generationen zurecht immer wieder genutzt werden, sind:

  1. Einmauern: Haben Sie Ihr Gold innerhalb der eigenen vier Wände sicher eingemauert, ist es für die meisten Diebe außer Reichweite. Kaum ein Langfinger wird die Zeit haben, um Ihre Wände mit Bohr- oder Vorschlaghammer zu drangsalieren. Ganz zu schweigen von dem ohrenbetäubenden Lärm, der dabei entstehen würde.
  2. Vergraben: Auch wenn es abgedroschen klingt, auch vergrabenes Gold ist vor Dieben verhältnismäßig gut geschützt. Vorausgesetzt Sie erfüllen beim Verstecken drei Bedingungen: 1.) Vergraben Sie das Gold auf Ihrem eigenen Grundstück 2.) Vergraben Sie es an einer gut einsehbaren Stelle. 3.) Graben Sie tief genug. Selbst mit einem Metalldetektor kämen Langfinger nicht ohne Weiteres an Ihr Gold ran. Das Ausgraben würde viel Zeit kosten, nicht geräuschlos vonstatten gehen und könnte obendrein gut von den Nachbarn beobachtet werden.

So wenig Eingeweihte wie möglich, so viele wie nötig

Dass Sie beim Verstecken Ihres Goldes möglichst diskret vorgehen sollten, versteht sich von selbst. Eine mittägliche Grabe-Aktion vor den Augen der Nachbarschaft ist ebenso wenig zu empfehlen wie das Prahlen mit Ihrem ausgefallenen Versteck im Verwandtschafts- und Freundeskreis. Dennoch empfiehlt es sich, zumindest eine weitere Person (z.B. Ehepartner, Sohn/Tochter, sehr guter Freund) ins Vertrauen zu ziehen. Schon allein, um sicherzustellen, dass Ihr Goldschatz nicht irgendwann in Vergessenheit gerät.

Gold richtig verstecken – eine Checkliste

Hier nochmal die wichtigsten Punkte, die Sie beim Verstecken Ihrer goldenen Reserve, im Blick behalten sollten:

  • Nutzen Sie möglichst ausgefallene Verstecke, die schwer gefunden werden können.
  • Verstecken Sie Ihr Gold so, dass es nur mit hohem Zeitaufwand, unter viel Lärm oder öffentlich einsehbar geborgen werden kann.
  • Setzen Sie im Zweifelsfall auf die Klassiker Einmauern oder Vergraben.
  • Gehen sie beim Verstecken diskret vor.
  • Weihen Sie eine vertrauenswürdige Person in Ihr Versteck ein.
  • Verstecken Sie keine großen (nicht versicherte) Summen.

Sichere Gold-Lagerung abseits der häuslichen Reserve: das GranValora Sachwertdepot

Es bringt durchaus Vorteile mit sich, einen Teil der eigenen Gold-Reserve zu verstecken – ein sicheres Versteck vorausgesetzt. Ein gewisses Risiko bleibt hierbei aber immer bestehen. Gerade für größere Summen, für deren Versicherung ein Tresor meist Voraussetzung ist, sollten Sie daher alternative Lagermöglichkeiten in Betracht ziehen. Gut zu wissen: Ihr über das GranValora Sachwertdepot erworbenes Gold lagert so sicher wie in Fort Knox – in einem ehemaligen Bunker in Frankfurt am Main. Außerhalb des Bankensystems.

Sie möchten neben Ihrer Gold-Reserve Vermögen aufbauen, abseits von rein spekulativen Investments und am liebsten mit Wahren Werten? Auch das ist im GranValora Sachwertdepot problemlos möglich. Vorab empfehle ich Ihnen die Lektüre unseres kostenfreien Praxisratgebers „Geldwerte – Sachwerte – Reine Werte“. Hier erfahren Sie unter anderem:

  • wie Sie von der Zwitterstellung von Silber als sicherem Hafen und Industriemetall profitieren können,
  • ob sich eine Investition in Platin oder Palladium für Sie lohnen könnte,
  • warum Seltene Erden „kritische Rohstoffe“ sind und was das für Anleger bedeutet und
  • welche Spielregeln beim Kauf von Diamanten gelten.

In einem meiner nächsten Beiträge werde ich mich nicht mit der Sicherheit von Verstecken oder privaten Tresoren beschäftigen – sondern mit der von Bankschließfächern.

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