Germanium-Engpass: Rüstungsindustrie ist alarmiert

von Marko Mähner27. August 2025

Das Technologiemetall Germanium wird von unterschiedlichen Industriezweigen genutzt. Ein Engpass alarmiert jetzt sogar die Nato – denn Germanium ist für zahlreiche militärische Anwendungen essenziell. Wir zeigen Ihnen, was hinter der aktuellen Germanium-Knappheit steckt – und wie Anleger von einem Germanium-Investment profitieren können. 

Die Rohstoff-Abhängigkeit von China ist groß

Seit April hat China die Ausfuhr Seltener Erden und Technologiemetalle im Zuge der verhängten Exportkontrollen massiv zurückgefahren. Für die westliche Industrie, die in verschiedensten Bereichen auf Strategische Rohstoffe angewiesen ist, ein großes Problem. Denn seit Jahrzehnten dominiert China bei zahlreichen Rohstoffen den Weltmarkt, sodass eine immense Abhängigkeit zum Reich der Mitte besteht. Sorgen breiteten sich jüngst vor allem in der Rüstungsindustrie aus. Denn diese ist in hohem Maße von Germanium abhängig. Ein Metall, das vor allem aus China bezogen wird.

Germanium bereitet der Nato Kopfzerbrechen 

Die Rolle von Germanium in der Rüstungsindustrie dürfte kaum jemanden wirklich bekannt sein. Experten allerdings wissen: Das seltene Technologiemetall ist für viele militärische Anwendungen essenziell. Gebraucht wird Germanium etwa für:

  • Infrarotsysteme
  • Sensoren
  • Nachtsichtgeräte
  • Hightech-Linsen (z.B. in Drohnen)
  • Satelliten 
  • Spezialelektronik

Hinzu kommen weitere spezielle Einsatzbereiche, die auf absehbare Zeit nicht ohne Germanium auskommen. 

Verständlich also, dass der derzeitige Germanium-Engpass die Nato alarmiert hat, wie unter anderem das Handelsblatt berichtet. Sollten europäische Rüstungsunternehmen nicht bald eine stabile Germanium-Versorgung sicherstellen können, dürfte das massive Auswirkungen auf die Rüstungsproduktion haben. 

Germanium – auch für Privatanleger interessant 

Die Germanium-Knappheit offenbart einmal mehr die bei vielen Rohstoffen herrschende gefährliche Abhängigkeit von China. Und auch auf den Preis hat die aktuelle Situation direkte Auswirkungen. So stieg der Germanium-Preis in den letzten Monaten massiv an. Von 4.333 US-Dollar am 02.05.2025 auf 5.777 US-Dollar am 06.08.2025. Zumindest Anleger dürften sich über die jüngsten Preiszuwächse freuen. 

Aber auch langfristig ist Germanium, das neben militärischen Anwendungen auch für die Glasfaserherstellung unverzichtbar ist, für so manchen Anleger eine attraktive Investition. 

Mit GranValora in Germanium investieren

Das GranValora Sachwertdepot erlaubt Ihnen eine unkomplizierte Investition in Germanium. Gelagert werden Ihre Rohstoffe dabei in einem hochsicheren Zollfreilager in Frankfurt am Main. Mit einem Investment könnten Sie also mittel- bis langfristig nicht nur von erheblichen steuerfreien Gewinnen profitieren. Sondern auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit der deutschen (Rüstungs-)Industrie leisten. 

Wenn Sie sich für ein entsprechendes Investment interessieren, empfiehlt sich zunächst die Lektüre des kostenfreien E-Books „Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte“. Hier lesen Sie unter anderem,

  • warum Germanium zu den „kritischen Rohstoffen“ gezählt wird,
  • welche Spielregeln beim Kauf und Verkauf von Technologiemetallen gelten,
  • wieso Germanium zur faszinierenden Gruppe der „Wahren Werte“ gehört und
  • welche weiteren Wahren Werte für Ihr Investment in Frage kommen könnten – von Edelmetallen wie Gold und Silber über Seltene Erden und Technologiemetalle bis hin zu Diamanten.

Gut zu wissen: Über das GranValora Sachwertdepot können Sie frei in die Rohstoffe Ihrer Wahl investieren. Sie es als Einmalbetrag (ab 500€) oder in Form einer monatlichen Sparrate (ab 25€).

Auf diese kritischen Rohstoffe ist die Rüstungsindustrie angewiesen

Spätestens seit dem Ukraine-Krieg ist den meisten Akteuren in Politik und Wirtschaft klar, wie gefährlich Rohstoff-Abhängigkeiten sein können – und wie anfällig Lieferketten. Auch die NATO hat das Problem erkannt. Eine bereits im Dezember 2024 veröffentlichte Liste zeigt die verteidigungskritischen Rohstoffe, deren Lieferketten einem geringen bis sehr hohem Risiko ausgesetzt sind. In vielen militärischen Anwendungen als Hochrisiko-Rohstoffe eingestuft: Seltene Erden und Technologiemetalle.

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