Hafnium im Porträt: Schwermetall mit guten Zukunftsaussichten

von Marko Mähner12. April 2023

Mit einem Wertzuwachs von fast 200 Prozent im Jahr 2022 hat Hafnium alle Aktienindizes und auch die Edelmetalle weit hinter sich gelassen. Doch im Gegensatz zu anderen Wahren Werten wie Gold, Silber oder Seltenen Erden hat das Technologiemetall Hafnium als Anlage-Metall einen regelrechten Exotenstatus. Zu Unrecht. Dank seiner Verwendung in sehr zukunftsträchtigen Technologien dürfte die Nachfrage nach Hafnium langfristig weiter anziehen. Porträt eines oftmals gnadenlos unterschätzten Rohstoffs. 

Technologiemetall mit Potenzial 

Das silbergraue Schwermetall Hafnium trägt den lateinischen Namen seines dänischen Entdeckunsgorts: Kopenhagen. Es teilt viele Eigenschaften mit Zirkonium und wird als Nebenprodukt der Produktion von Zirkon (ein Zirkonium-Mineral) gewonnen. Die Menge an Hafnium in Zirkonium liegt dabei bei etwa 2 Prozent, was die Erhöhung der Hafnium-Förderung stark einschränkt. Schlicht, weil hierzu jeweils die 50-fache Menge an Zirkonium gewonnen werden muss – und es für letzteres keinen erhöhten Bedarf gibt. Anders als für Hafnium. Das vergleichsweise weiche und biegsame Technologiemetall ist gleich für mehrere Branchen essenziell.

5 zukunftsträchtige Anwendungsgebiete von Hafnium im Fokus

Obwohl das Technologiemetall Hafnium als Rohstoff abseits von Chemie und Industrie keine besonders hohe Bekanntheit besitzt, sind ganze Industriezweige von dem Schwermetall abhängig. Für Anleger besonders interessant: Alle Haupteinsatzgebiete haben ein immenses Zukunftspotenzial.

  1. Halbleiterindustrie: Bei der Herstellung hocheffizienter Computerchips spielt Hafnium eine entscheidende Rolle – und ist damit gleich an zwei Generationenprojekten beteiligt: der Digitalisierung und der Energiewende. So kommen insbesondere in Elektroautos mit Beteiligung von Hafnium hergestellte Chips zum Einsatz.
  2. Luftfahrtindustrie: Gefragt ist Hafnium auch beim Bau von Flugzeugen. Und letzterer zieht nach dem Abklingen der Corona-Krise wieder kräftig an – auch langfristig. So dürfte Prognosen zufolge die Anzahl der Flugzeuge weltweit in den kommenden Jahren kräftig steigen.  
  3. Nukleartechnik: Während Deutschland vom Ausstieg aus der Atomkraft nicht abrückt, werden weltweit zahlreiche neue Kernkraftwerke geplant. Das sehr korrosionsbeständige Hafnium spielt hierbei als Steuerstab eine entscheidende Rolle.  
  4. Fusionstechnik: Nicht nur in klassischen Atomkraftwerken wird Hafnium genutzt. Auch in der Kernfusion – die Zukunftstechnologie, die sämtliche Energieprobleme der Menschheit lösen könnte – ist ein Einsatz von Hafnium denkbar. Zum Beispiel als Tantal-Hafnium-Verbindung, die einen extrem hohen Schmelzpunkt hat. 
  5. Rüstung: Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ist von Abrüstung keine Rede mehr. Im Gegenteil, viele Länder – darunter auch Deutschland – planen, Ihre Rüstungsausgaben erheblich zu erhöhen. Durch den Bau neuer Flugzeugträger und atomar betriebener U-Boote dürfte die Hafnium-Nachfrage langfristig gesteigert werden. Und da es sich um staatliche Abnehmer handelt, dürfte die entsprechende Nachfrage unabhängig von der Preisentwicklung stabil bleiben.

Hafnium dürfte langfristig gefragt bleiben

Innerhalb des letzten Jahres (Stand März 2023) hat sich der Hafnium-Preis fast verdreifacht. Eine beeindruckende Rally, die sicherlich auch den Verwerfungen durch die Corona Pandemie und dem folgenden Wiederanziehen vieler Wirtschaftszweige geschuldet sein dürfte. Wie die kurzfristige Preisentwicklung aussehen wird, ist daher schwierig vorherzusagen. Ein weiteres Anziehen ist ebenso möglich, wie ein temporärer Preisrückgang. Langfristig betrachtet allerdings, dürfte die Nachfrage nach Hafnium wachsen – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Preis. Immerhin kommt Hafnium nahezu ausschließlich in Technologien mit hervorragenden Zukunftsaussichten infrage. Für Investoren ist Hafnium damit hochinteressant. Zumal es auf der EU-Liste der „kritischen Rohstoffe“ steht – und eine langfristig ausreichende Förderung/Verfügbarkeit damit keineswegs gesichert ist. 

Wie Anleger von einem Hafnium-Investment profitieren können

Das GranValora Sachwertdepot erlaubt es Anlegern, gezielt in Hafnium zu investieren. Als Einmalanlage (ab 500 €) oder als flexible Sparrate (ab 25 €/Monat). Dank einer Lagerung im Zollfreilager ist sogar ein mehrwertsteuerfreier Kauf möglich. Wenn Sie sich für ein Investment in das zukunftsträchtige Technologiemetall interessieren, empfiehlt sich zunächst die Lektüre des kostenfreien E-Books „Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte“ . Hier erfahren Sie,

  • warum Hafnium zu den aus Investoren-Sicht einzigartigen „Wahren Werten“ gezählt wird, 
  • welche Spielregeln beim Investment in Technologiemetalle gelten,
  • welche weiteren Rohstoffe aus der Gruppe der Seltene Erden und Technologiemetalle als kritisch gelten und
  • ob auch eine Investition in Edelmetalle für Sie infrage kommen könnte.

Gut zu wissen: Mit dem GranValora Sachwertdepot können Sie Ihr Investment in verschiedenste Wahre Werte nach Belieben zusammenstellen. Vorgefertigte Warenkörbe gibt es keine.

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