Wegen Staub ins Gefängnis?

von Marko Mähner

Weil zwei Männer Staub gestohlen haben, wurden sie nun vom Landgericht Kassel zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren bzw. zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt – vorausgesetzt sie ersetzen einen Großteil des Wertes des gestohlenen Staubes: Rund 200.000 €.

Beschäftigt waren die beiden Männer bei einem Recyclinghof, wo sie Katalysatoren zerlegten, die zu Staub zermahlt wurden um daraus später die wertvollen Edelmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium zurück zu gewinnen. Laut Anklage sollen sie jede Woche mindestens eine Kiste Staub gestohlen haben – jede im Wert von ca. 5.000 €. Der Gesamtschaden sollte sich auf ca. 1,3 Mio. € belaufen haben, doch da die Staatsanwältin die exakte Höhe des Schadens nicht nachweisen konnte schrumpfte das Strafmaß dann doch deutlich gegenüber der ursprünglichen Forderung.

Besonders peinlich – dem VW-Konzern war über Monate hinweg nicht aufgefallen, dass tonnenweise wertvoller Staub entwendet worden war. Die Verteidiger führten in ihren Plädoyers an, der Konzern sei extrem sorglos mit dem wertvollen Staub umgegangen und habe es den Dieben so sehr einfach gemacht.

Aber, wer clever ist, kann wertvolle Rohstoffe auch anders nutzen um ein Vermögen aufzubauen.

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