Galinstan: Legierung mit Zukunftspotenzial

von Marko Mähner

Der Name der Rohstoffklasse verrät es: Hochtechnologien kommen nicht ohne Technologiemetalle aus. Neue Entwicklungen könnten die Rohstoffe in den nächsten Jahrzehnten sogar noch bedeutsamer werden lassen, wie sich besonders gut an der flüssigen Metall-Legierung Galinstan zeigen lässt.

Wie Technologiemetalle unsere Zukunft prägen

Ich bezeichne Seltene Erden und Technologiemetalle gerne als „Zukunftsmetalle“, weil sie für so viele Hochtechnologien essenziell sind. An prominenten Beispielen hierfür mangelt es nicht. Letztere reichen von der Energiewende (unverzichtbar sind die Rohstoffe etwa in Elektromotoren, Solarpanels oder Generatoren für Windkraftanlagen) über den 5G-Ausbau bis hin zu Anwendungen des Internet of Things wie das autonome Fahren. Dabei handelt es sich um Technologien, von denen schon jetzt klar ist, dass sie die nächsten Jahrzehnte der Menschheit maßgeblich prägen werden.

Das Schöne an Technologiemetallen ist allerdings, dass sie auch in der Forschung und Entwicklung neuer Materialien und Technologien eine prominente Rolle einnehmen – und unsere Zukunft damit sogar noch stärker als bisher angenommen prägen könnten. Bestes Beispiel: die flüssige Metall-Legierung Galinstan.

Galinstan: Zukunftsträchtige Legierung

Hinter dem Markennahmen Galinstan verbirgt sich eine Legierung aus den beiden Technologiemetallen Gallium und Indium sowie Zinn. Das Besondere: Die Legierung ist bei Raumtemperatur flüssig, anders als beispielsweise Quecksilber allerdings nicht toxisch. In der Forschung wird sie daher sehr intensiv genutzt. So etwa im Bereich der dehnbaren Elektronik, die als Wearable in Kleidungsstücken zum Einsatz kommen könnte. Aber auch der Einsatz als Thermisches Schnittstellenmaterial (TIM=Thermal Interface Material) zur effizienten Wärmeableitung ist vielversprechend.

So setzt unter anderem die PlayStation 5 auf eine flüssige Metall-Legierung zur besseren Kühlung. Auch wenn es sich hierbei nicht um Galinstan handeln sollte, dürfte sie – wegen des geringen Schmelzpunkts des Metalls – zumindest Gallium enthalten.

In Seltene Erden und Technologiemetalle investieren: So geht es

Da Technologiemetalle wie Gallium und Indium unsere Zukunft in hohem Maße prägen dürften, sind sie auch als Anlage höchst interessant. Mit dem GranValora Sachwertdepot können Sie problemlos in die Rohstoffe investieren – sei es als Einmalzahlung oder über einen flexiblen Sparplan. Gelagert werden Ihre Sachwerte sicher in einem Zollfreilager, was einen mehrwertsteuerfreien Kauf ermöglicht.

Gut zu wissen: Bevor Sie in Technologiemetalle investieren, sollten Sie sich das nötige Know-how aneignen. Für einen umfassenden Überblick empfehle ich Ihnen die Lektüre unseres kostenfreien Praxisratgebers „Geldwerte – Sachwerte – Reine Werte“. Hier lesen Sie unter anderem:

  • wieso Technologiemetalle nicht an der Börse gehandelt werden,
  • welche Spielregeln es beim Investment zu beachten gilt und
  • wie es um das Sicherheits-Chancen-Verhältnis von Technologiemetallen bestellt ist.

Außerdem tauchen Sie bei der Lektüre tief in die faszinierende Welt der Wahren Werte ein – und erfahren, welches Rohstoff-Investment für Sie ebenfalls interessant sein könnte. In einem meiner nächsten Beiträge werde ich mich mit ganz grundlegenden Anlagestrategien befassen und dabei Denkfehler ins Auge fassen, die längst nicht nur blutigen Anlage-Anfängern unterlaufen.

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