Dysprosium: Seltenerdmetall mit großer Anziehungskraft

von Marko Mähner8. November 2023

Dysprosium: Das Metall der Seltenen Erden spielt für Permanentmagnete – und damit auch für die Energiewende – eine zentrale Rolle. Zu Recht übt der kritische Rohstoff auch auf Anleger eine steigende Anziehungskraft aus. Ein Porträt des vielseitigen Strategischen Rohstoffs.

Dysprosium: kritischer Rohstoff im Porträt 

Dysprosium (Elementsymbol: Dy) wurde 1886 entdeckt. Das vergleichsweise harte Metall ist silberweiß und glänzt bei Raumtemperatur. Insbesondere infolge seiner starken magnetischen Eigenschaften wird das Seltenerdmetall heute in verschiedenen industriellen Kontexten eingesetzt. Über die jährliche Fördermenge gibt es keine verlässlichen Auskünfte. Je nach Quelle werden 100 bis 500 Tonnen pro Jahr genannt. Zum Vergleich: Gold wird in einem Umfang von ca. 3.300 Tonnen pro Jahr gefördert. 

Der geringe Förderumfang hängt auch mit der schwierigen Gewinnung des Metalls zusammen. So wird Dysprosium lediglich als Beiprodukt der Extraktion von Yttrium gewonnen und muss aufwendig abgetrennt wird. Zwar ist der aktuelle Bedarf an Dysprosium in der Industrie noch überschaubar (doch siehe unten: Metall für die Energiewende). Trotzdem ist es in vielen Bereichen essenziell und kann bislang nicht ersetzt werden. Besonders brisant ist dieser Status, weil ein Großteil der aufwendigen, kostspieligen und technologisch enorm anspruchsvollen Produktion fest in den Händen von China liegt. 

Die EU zählt Dysprosium daher zu den „kritischen Rohstoffen“, deren Versorgungslage mittel- bis langfristig nicht gesichert ist. 

Einsatzgebiete von Dysprosium(oxid) 

Die industriellen Einsatzbereiche von Dysprosium sind vielseitig. Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten gehören die folgenden: 

  • Eine bedeutende Rolle spielt Dysprosium als Bestandteil von Legierungen – insbesondere für Permanentmagnete – wird also für jeden Motor und Generator benötigt.
  • Genutzt wird der Strategische Rohstoff zudem für Halogenlampen.
  • Auch in der modernen Lasertechnologie wird zu einem wesentlichen Teil auf Dysprosium gesetzt.
  • Kondensatoren können mithilfe von Dysprosium verbessert werden. 
  • Selbst in der Kerntechnik wird Dysprosium genutzt (für die Herstellung von Steuerstäben sowie zur Abschirmung von Reaktoren).

Metall für die Energiewende 

Dysprosium ist direkt an einem der größten Transformationsprojekte unserer Zeit beteiligt: der Energiewende. So benötigen größere Windkraftanlagen teils mehr als 100 Kilogramm Dysprosium – vor dem Hintergrund der überschaubaren Förderung eine gewaltige Menge. Aber auch in Elektromotoren kommt Dysprosium zum Einsatz. Angesichts des sich weiter beschleunigenden Ausbaus der Erneuerbaren Energien dürfte der Bedarf an Dysprosium in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter steigen.

Das macht Dysprosium für Anleger attraktiv 

Steigende Nachfrage und eine unklare Versorgungslage: Was Politik und Wirtschaft zurecht Kopfzerbrechen bereitet, könnte sich für Anleger lohnen. Immerhin sind in dieser Gemengelage mittel- bis langfristig stark anziehende Preise möglich. Doch wer heute bei GranValora in Dysprosium oder andere kritische Rohstoffe investiert, könnte nicht nur von steuerfreien Gewinnen profitieren, sondern trägt aktiv zur Versorgungssicherheit der deutschen Industrie bei. Der Grund: Alle Rohstoffe werden in einem Zollfreilager in Frankfurt am Main gelagert. 

Vor einer entsprechenden Investition empfiehlt sich allerdings die Lektüre des kostenfreien E-Books „Geldwerte, Sachwerte, Reine Werte“. Hier lesen Sie unter anderem,

  • welche Strategischen Rohstoffe neben Dysprosium für eine Investition infrage kommen,
  • welche Spielregeln beim Kauf und Verkauf von Seltenen Erden und Technologiemetallen gelten und
  • wieso neben Strategischen Metallen auch Edelmetalle zur faszinierenden Gruppe der „Wahren Werte“ zählen.

Übrigens: Bei GranValora können Sie nach Belieben in die (kritischen) Rohstoffe Ihrer Wahl investieren. Festgelegte Warenkörbe, die Sie in Ihrer Entscheidungsfreiheit beschneiden, gibt es keine.

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