Wie sich China Seltene Erden aus Myanmar sichert

von Marko Mähner26. November 2025

China deckt große Teile der weltweiten Nachfrage nach Seltenen Erden. Zwar verfügt das Reich der Mitte über große Vorkommen im eigenen Land. Längst bedient sich China aber auch in anderen Ländern. So etwa im Nachbarstaat Myanmar, wo die umweltschädliche Seltenerdförderung den tropischen Regenwald schwer gezeichnet hat.

Chinas Seltenerd-Dominanz 

China dominiert den Markt für Seltene Erden. Dank seinem über Jahrzehnte hinweg ausgebauten Quasi-Monopol hat das Land bei der Produktion Seltener Erden heute einen enormen Wissensvorsprung gegenüber westlichen Ländern. Fördern lässt China die für die Industrie so wichtigen Rohstoffe jedoch nicht nur im eigenen Land. Auch andere Staaten sind längst Teil der chinesischen Seltenerd-Maschinerie geworden. So etwa Myanmar. 

Dysprosium und Terbium aus Myanmar landen überall auf der Welt

Myanmar, das Nachbarland Chinas, ist von einem jahrelangen Bürgerkrieg schwer gezeichnet. Durch geschicktes Agieren und Beziehungen zu wichtigen Konfliktparteien konnte sich China offenbar die Seltenerdvorkommen im Norden Myanmars sichern. Das berichtet die zzzWirtschaftsWoche mit Verweis auf Satellitenbilder, die aus einer Kooperation des Blatts mit dem Berliner Unternehmen LiveEO stammen. So hat der chinesische Seltenerdabbau die von tropischem Regenwald geprägte Landschaft in den letzten Jahren offenbar schwer geschädigt. Wie ein Netz ziehen sich breite entwaldete Gräben durch das Gebiet. Gefördert werden schwere Seltene Erden – und das besonders günstig mit Hilfe von Chemikalien. Immerhin rund 60 Prozent der globalen Nachfrage an Dysprosium und Terbium sollen durch die Minen gedeckt werden. 

Wirklich angewiesen wäre China auf die Rohstoffe aus Myanmar gar nicht. Denn das Land hat eigene Vorkommen. Offenbar verlagert man den umweltschädlichen Abbau aber vorzugsweise zunächst in die Nachbarländer. 

Gefährliche Abhängigkeit

Das Beispiel Myanmar zeigt eindringlich, wie gezielt China vorgeht, um seinen Einflussbereich bei kritischen Rohstoffen auszudehnen. Mittlerweile haben westlichen Regierungen und viele Unternehmen die Gefahr erkannt, die von der einseitigen Rohstoff-Abhängigkeit von China ausgeht. Schnelle Wege in die Unabhängigkeit allerdings sind keine in Sicht. Die Lieferketten sind damit alles andere als sicher. Immerhin hat China mehrfach deutlich gemacht, dass es bereit ist, seine monopolartige Stellung als politische Waffe einzusetzen – und den Export zu drosseln oder gar vorübergehend einzustellen. 

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