Was sind Seltene Erden?
Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, die in der Natur meist gemeinsam vorkommen und trotz ihres Namens gar nicht extrem selten sind – sie sind jedoch schwer wirtschaftlich abzubauen und aufzubereiten. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass sie erstmals als Oxide (Erden) entdeckt wurden und als solche oxidisch vorliegen.
Diese Metalle sind heute unverzichtbar für moderne Technologien: Sie stecken in Smartphones, Elektroautos, Windkraftanlagen, Energiespeichern, Laser- und Medizintechnik und ermöglichen viele Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Ohne Seltene Erden wären effiziente Permanentmagnete, Hochleistungselektronik oder erneuerbare Energien kaum realisierbar.

Warum spielen Seltene Erden eine strategische Rolle?
Technologie-Abhängigkeit
90 % aller High-Tech-Anwendungen verwenden Strategische Metalle und Seltene Erden.
Versorgungssicherheit
Weltweit dominieren wenige Förderländer (insbesondere China) den Markt – was Lieferketten und geopolitische Risiken bedeutet.
Wirtschaftliches Potenzial
Trotz eines vergleichsweise kleinen globalen Marktes wächst die Nachfrage stark mit Elektrifizierung und Digitalisierung.
Seltene Erden im Angebot von GranValora
Über das GranValora Sachwertdepot können Anleger physische Seltene Erden mehrwertsteuerfrei erwerben und sicher einlagern. Typische Beispiele aus dem Sortiment (nicht abschließend) sind:
Terbiumoxid – Anziehungskraft mit Erleuchtung
Die Entdeckung von Terbium wird dem schwedischen Chemiker und Chirurgen Carl Gustav Mosander zugeschrieben, der neben Terbium drei weitere Seltene Erdmetalle entdeckte: Lanthan, Didym und Erbium. Das silbergraue Metall Terbium ist schmiedbar und verformbar (In der Fachsprache „duktil“ genannt). Terbium findet vielfache Anwendung in Haushaltsgeräten wie Farbfernsehern, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.
Dysprosiumoxid – Anziehungskraft aus der zweiten Reihe
Dysprosiumoxid wird wie Dysprosium selbst als Beiprodukt bei der Extraktion von Yttrium gewonnen. Die Einsatzmöglichkeiten des silbrig-weißen Pulvers sind vielfältig und reichen von Halogenlampen über die Lasertechnologie bis hin zur Reaktortechnik. Seine große, magnetische Stärke kann Dysprosiumoxid jedoch bei den Regenerativen Energien ausspielen: Für die Magnete einer Windkraftanlage werden rund 300 kg benötigt.
Neodymoxid – Das Anziehungskraftpaket
Das Seltene Erd-Metall Neodym besticht vor allem durch die starken magnetischen Eigenschaften. Während Elektromagnete mithilfe von Kupfer hergestellt werden, ist für starke Permanentmagnete Neodym unverzichtbar. Es spielt daher eine wichtige Rolle z. B. für die Regenerative Energien: rund eine Tonne wird für eine Windkraftturbine benötigt. Auch in der Lasertechnik wird Neodym eingesetzt.
Praseodymoxid – Die grüne Vielfalt
Das Seltene Erden-Metall Praseodym fällt durch seine grüne Oxidation bei Luftkontakt auf. Es wird zur Grünfärbung von Glas und Kristall verwendet. Praseodym kann bei Hochleistungsmagneten die Wirkung von Neodym optimieren und dieses auch ersetzen. In der Flugzeugtechnik wird es zur Steigerung der Festigkeit der verwendeten Werkstoffe verwendet. Seine Fähigkeit zur UV-Absorption ist ein zusätzliches Plus.
Seltene Erden nicht nur aus industrieller Sicht, sondern auch als Anlageklasse und strategischer Rohstoff betrachtet.
Diese Metalle werden meist in Form von Oxiden angeboten, da sie so am besten lagerfähig und in Industrieprozessen nutzbar sind.
Vorteile einer Investition über GranValora
Fazit: Seltene Erden sind heute Schlüsselrohstoffe moderner Technologie und werden auch langfristig eine große Rolle in der globalen Wertschöpfung spielen. Über das Angebot von GranValora können Anleger direkt in diese strategisch wichtigen Metalle investieren und damit sowohl am technologischen Fortschritt als auch an der wachsenden Nachfrage teilhaben.
Das GranValora Sachwertdepot – der beste Weg, in Seltene Erden zu investieren
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