Achtung Fälschung: American-Eagle-Münzen werden immer häufiger gefälscht

In Zeiten niedriger Zinsen entscheiden sich viele Investoren für Anlagemünzen als alternative Geldanlage. Der Absatz an Anlagemünzen steigt seit dem Jahr 2008 weltweit an. Gleichzeitig wird aber auch der Anteil der gefälschten Münzen immer größer. Anleger müssen daher beim Kauf einige Punkte beachten, um sich vor Fälschungen zu schützen.

silber

Die Stärken von Anlagemünzen

Die Zinsen sind niedrig und die Aktienkurse schwanken sehr stark? In solch unsicheren Zeiten entscheiden sich zahlreiche Sparer für eine Geldanlage in Gold oder Silber. Die sogenannten physischen Edelmetalle sind als Barren oder Münzen erhältlich. Bei den Münzen unterscheiden Fachleute zwischen Sammlerstücken und Anlagemünzen, die auch als Bullionmünzen bezeichnet werden.

Je schwerer der Barren ist, umso günstiger ist der Preis je Gramm. Daher lohnt sich vor allem der Kauf großer Barren, die aufgrund ihres Gewichts jedoch sehr teuer sind.

Vorsicht vor Fälschungen

Zu den bekanntesten und meistgekauften Anlagemünzen weltweit gehören diese Münzen:

  • American Eagle aus den USA
  • Krügerrand aus Südafrika
  • Maple Leaf aus Kanada
  • Wiener Philharmoniker aus Österreich
  • China Panda aus China
  • Australian Kangaroo aus Australien

Da diese Anlagemünzen bei den Käufern sehr beliebt sind, werden sie am häufigsten gefälscht. Die Fälscher sitzen oft in Asien und überschwemmen den europäischen Markt. Bei Anlagemünzen unterscheiden Fachleute zwischen Edelmetallfälschungen und numismatischen Fälschungen. Bei einer numismatischen Fälschung handelt es sich um eine nicht autorisierte Nachprägung. Unechte Edelmetallmünzen bestehen aus weniger Gold oder Feinsilber als die echten Münzen. In einigen Fällen findet sich außer einem dünnen Überzug aus Gold oder Silber gar kein Edelmetall als Bestandteil der Münze.

Strafverfolgungsbehörden fordern die Prägeanstalten schon seit längerer Zeit auf, technische Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Fälschungen zu verringern. Bisher zeigen sich die Anstalten jedoch wenig kooperativ, sodass sich die Anleger selber schützen müssen.

So fallen Käufer nicht auf Fälschungen herein 

Wenn sich Anleger an diese Ratschläge halten, besteht nur ein geringes Risiko, Geld zu verlieren:

  • nur bei bekannten Händlern oder vertrauenswürdigen Personen kaufen
  • Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen zu auffallend niedrigen Preisen
  • sichere Unterbringung der echten Münzen

Renommierte Münzhändler prüfen alle Münzen durch Gewichtsmessungen, Säuretests und andere Messverfahren auf Echtheit. Auch bei einem Onlinekauf können sich die Kunden darauf verlassen, keine Fälschungen zu erhalten.

Vorsicht ist geboten bei Verkäufen über Versteigerungsplattformen oder Flohmärkte im Internet. Hier bieten Fälscher häufig Anlagemünzen an, die sie auf dem Dachboden gefunden oder geerbt haben wollen. Um sich abzusichern, bieten die Verkäufer die Ware als Imitat an, da sie angeblich nicht wissen, woher die Münzen stammen. Selbst wenn der Käufer die Fälschung erkennt, hat er somit keine Möglichkeit, den Kauf rückgängig zu machen.

Echte Münzen, die bei einem vertrauenswürdigen Händler erworben wurden, müssen gegen Diebstahl oder vor Beschädigungen geschützt werden. Bei einer kleinen Münzsammlung lohnt sich der Einbau eines Safes nicht. Auch die Anmietung eines Bankschließfachs ist teuer und umständlich. Als Alternative empfiehlt sich unser Sachwertdepot, auf das der Anleger jederzeit zugreifen kann. Die gekauften Münzen werden in einem Hochsicherheitslager in Frankfurt am Main gelagert, bei dem der Versicherungsschutz inklusive ist.

Autor: GranValora

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