Die Entstehung von Gold: So kam das Gold auf die Erde

Wer sich mit Gold schmückt, schmückt sich mit einem Stück Universum – zumindest, wenn es nach dem US-amerikanischen Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik geht. Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge soll es sich bei dem kostbaren Edelmetall nämlich nicht wie lange angenommen um eine irdische Materie, sondern um ein astrologisches Produkt aus der Kollision von Neutronensternen handeln.

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Gold, doch kein irdischer Schatz?

Lange Zeit war sich die Forschung einig: Die Erde ist die Geburtsstätte unseres Goldes. Schließlich hat sich der Planet bei seiner Entstehung vor rund 4,5 Millionen Jahren in zwei Hälften geteilt, in einen gesteinsreichen Mantel und einen metallischen Kern. Genau bei dieser Spaltung sollen wissenschaftlichen Annahmen zufolge sämtliche Edelmetallvorräte mit dem Erdkern zu einer festen Masse verschmolzen sein. Doch so schlüssig die Theorie zunächst auch klingen mag, ein Befund stellt die Wissenschaft weiterhin vor ein großes Rätsel: Wenn sich das Gold tatsächlich restlos mit dem Erdkern vereint hat, wieso findet es sich dann auch im Erdmantel? Ist das wertvolle Metall vielleicht doch kein irdischer Schatz?

Das Universum, die tatsächliche Geburtsstätte des Goldes?

Schenkt man den aktuellen Befunden des amerikanischen Harvard-Smithsonian-Zentrums Glauben, so stammt sämtliches Edelmetall aus einer kosmischen Goldschmiede. Dass sich das glänzende Material auch auf der Erde verbreitet hat, ist laut Studienleiter Edo Berger nur reiner Zufall. Ohne die gewaltigen Zusammenstöße von Neutronensternen und die darauffolgenden Meteoriteneinschläge auf die Erdoberfläche vor rund 3,8 bis 3,5 Milliarden Jahren wäre uns das anmutige Metall wohl für immer verborgen geblieben. Nach dem Aufprall sollen sich die rund 20 Trillionen Tonnen Himmelskörper zunächst auf der Oberfläche des jungen Planeten abgelagert und sich erst im Laufe der Jahrhunderte vollständig mit der obersten Erdschicht verbunden haben. So soll die kosmische Materie erst nach und nach zu einer irdischen geworden sein.

Grönländische Gesteinsproben erhärten die Universumstheorie

Ein kosmischer Ursprung des Goldes wird aber nicht zum ersten Mal vermutet. Schon frühere astrologische Forschungsberichte sprachen sich für die umstrittene Universumstheorie aus. Erstmals erhärtet hat sich der Verdacht bei der Untersuchung von 3,8 Milliarden alten Gesteinsproben aus dem grönländischen Isua. Diese entstammen einem Zeitalter vor dem großen “Meteoritenbeschuss”, als die junge Erde regelmäßig von Gesteinsbrocken erschüttert wurde, die die Planetenbildung im Sonnensystem unbeschadet überstanden haben. Das Besondere: Das vor dem Bombardement entstandene Gestein hebt sich in seiner Zusammensetzung deutlich von allen später entwickelten Arten ab. So kann der signifikante Unterschied als Indiz dafür gewertet werden, dass sich Edelmetalle erst mit dem Meteoritenbeschlag auf der Erde etabliert haben.

Ein verdächtiges Leuchten

Nach der Gesteinsanalyse wird die Universumstheorie nun von den Forschungsergebnissen des Harvard-Smithsonian-Zentrums gestärkt. Das US-Team unter der Leitung von Edo Berger untersuchte kürzlich einen Gammastrahlenblitz, der am 3. Juni von der amerikanischen Luftfahrtbehörde NASA ermittelt worden war. Viel Zeit blieb dem Arbeitskreis für die Analyse jedoch nicht. Schließlich war der Strahl innerhalb von zwei Zehntelsekunden schon wieder erloschen – für Bergers Forscherstab jedoch genug Zeit, um ein langsam ausklingendes Nachleuchten zu registrieren. Das beobachtete Nachleuchten lässt sich dabei primär dem Zerfall von radioaktiven Substanzen zuschreiben, freigesetzt durch die heftige Kollision von Neutronensternen. Und genau diese Phase ist auch für die Entwicklung von soliden, schweren Elementen wie Blei und Gold bekannt.

Ein weiterers Indiz, aber kein endgültiger Beweis

Sowohl die Analyse des grönländischen Gesteins als auch die des Gammablitzes stellen sich der vorherrschenden Theorie des irdischen Goldursprungs vehement entgegen. Damit bezeugen gleich zwei fundierte wissenschaftliche Experimente die Abstammung des Edelmetalls aus dem Weltall. Von einem eindeutigen Beweis ist aber trotzdem nicht zu sprechen. Für eine absolute Gewissheit ist es mit den bisherigen Studien noch lange nicht getan.

Ob Gold tatsächlich im Weltall entstanden ist, können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Aber Informationen, wie Sie auf intelligente Weise in dieses edle Metall investieren können, finden Sie hier.

Autor: GranValora

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One Comment

  1. Jrügen Valtinke 5. November 2017 at 11:24

    Gut informiert? Na ja, in den sumerischen Schriften wird berichtet, dass das Gold vom Vorgängerplaneten der Erde stammt, welcher durch eine Kollision zerstört wurde. Auch der Name ist angegeben, mir aber entfallen. Die Sumerer sollen lt. den Schriften von Nibiru stammen. Übersetzung: http://www.sitchin.com.
    Das Smithonian ist doch auch eher für Vertuschungen bekannt. Z.B Skelettfunde von Riesen.

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